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Den Body-Mass-Index berechnen
Berechnet den BMI aus Größe und Gewicht in beiden Einheitensystemen. Der BMI ignoriert die Körperzusammensetzung, taugt also schlecht für Sportlerinnen und Sportler und ist ein Screening-Wert, keine Diagnose.
22.9 — Normalgewicht
Der BMI ignoriert die Körperzusammensetzung, taugt also schlecht für Sportlerinnen und Sportler — und er ist keine Diagnose.
So geht’s
- 1Wähl metrische oder imperiale Einheiten.
- 2Trag deine Größe und dein Gewicht ein.
- 3Lies den BMI-Wert und den Bereich, in den er fällt.
Häufige Fragen
- Wie wird der BMI berechnet?
- Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. In imperialen Einheiten ergibt sich dieselbe Zahl aus Pfund geteilt durch Zoll zum Quadrat, mal 703 — diese Konstante existiert nur, damit beide Systeme übereinstimmen.
- Was bedeuten die Bereiche?
- Unter 18,5 gilt als Untergewicht, 18,5 bis 24,9 als Normalbereich, 25 bis 29,9 als Übergewicht, ab 30 als Adipositas. Das sind die WHO-Grenzwerte für Erwachsene.
- Warum taugt der BMI bei Sportlern wenig?
- Weil er nur Größe und Masse kennt — Muskeln von Fett kann er nicht unterscheiden. Eine Ruderin und eine sitzende Person mit gleicher Größe und gleichem Gewicht bekommen dieselbe Zahl, und das zeigt am deutlichsten, was diese Kennzahl nicht sieht.
- Gilt das für Kinder oder in der Schwangerschaft?
- Nein. Kinder werden anhand alters- und geschlechtsbezogener Perzentilkurven beurteilt, nicht anhand fester Schwellen, und in der Schwangerschaft ist der BMI nicht aussagekräftig. Dieser Rechner ist für nicht schwangere Erwachsene gedacht und liefert einen Screening-Hinweis, keine Diagnose — die Einordnung nimmt eine Ärztin oder ein Arzt zusammen mit allem anderen vor.